Handbuch zum Nachweis und Erfassung des Handschriftenportals

Was ist in “Meine Übersicht” zu finden?

In “Meine Übersicht” finden Sie einen schnellen Überblick über Ihre Beschreibungen und Annotationen im Portal. Aufgeklappt sehen Sie eine Liste Ihrer Beschreibungen. Im Akkordeonmenü darunter können Sie die aktuellsten Beschreibungen, Ihre publizierten Beschreibungen, Ihre Annotationen sowie Annotationen anderer Nutzender zu Ihren Beschreibungen aufklappen.

Wenn Sie nach bestimmten Kulturobjekten (Handschriften) oder Beschreibungen suchen oder filtern möchten, können Sie dies über das Seitenmenü links tun. Erklärungen zu den Suchfunktionalitäten finden Sie auf der Seite „Suche“. Bei den Filterlisten wählen Sie zunächst im Aufklappmenü, wonach Sie filtern möchten. Weitere Erklärungen finden Sie auf der jeweiligen Seite.

Wie funktioniert die Suche im Nachweis?

Die Suche im Nachweis des HSP unterscheidet sich grundsätzlich von der Suche in der Präsentation, da sie primär auf die Metadaten der Beschreibungen fokussiert.

So können Sie in der Leiste auf der linken Seite die Suchergebnisse einschränken, z.B. nach Dokumenttyp (Kulturobjekte oder Beschreibungen); externen oder internen Beschreibungen (nur interne können im Editor bearbeitet werden); besitzenden Einrichtungen, Beschreibungsautor:innen oder -bearbeiter:innen.

Im Gegensatz zur Präsentation werden hier Kulturobjekte und zugehörige Beschreibungen als einzelne Treffer angezeigt, in der linken Spalte wird der Dokumenttyp durch das Kürzel KOD bzw. BS angegeben. Das Suchfeld ermöglicht eine Volltextsuche über alle Dokumente. Mehrere Suchbegriffe werden als UND-Verknüpfung interpretiert. Für eine exakte Suche müssen die gesuchten Begriffe in Anführungszeichen gesetzt werden.

Wie kann nach Kulturobjekten gefiltert werden?

In der Filterliste „Kulturobjekte“ können die im Portal verzeichneten Kulturobjekte nach Signatur, besitzender Einrichtung, Ort und verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Beschreibungen gefiltert werden?

In der Filterliste „Beschreibungen“ können die im Portal enthaltenen Handschriftenbeschreibungen nach Signatur, besitzender Einrichtung, Ort, Beschreibungsautor:in, HSP-ID, Änderungsdatum und Bearbeiter:innen gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Orten gefiltert werden?

In der Filterliste „Orte“ können die im Portal enthaltenen Orts-Normdaten nach Ortsname (Ansetzungsform), alternativen Ortsnamen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Körperschaften gefiltert werden?

In der Filterliste „Körperschaften“ können die im Portal enthaltenen Körperschafts-Normdaten nach Körperschaftsname (Ansetzungsform), alternativen Namen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Personen gefiltert werden?

In der Filterliste „Personen“ können die im Portal enthaltenen Personen-Normdaten nach Personenname (Ansetzungsform), alternativen Namen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Sprachen gefiltert werden?

In der Filterliste „Sprachen“ können die im Portal enthaltenen Sprachen-Normdaten zur Grundsprache der Kulturobjekte nach Sprachenname (Ansetzungsform), alternativen Namen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Katalogen gefiltert werden?

In der Filterliste „Kataloge“ können die ins Portal eingespielten gedruckten Kataloge nach Titel, Autor:innen, Publikationsjahr, Verlag, Lizenz und Datum der letzten Änderung der Daten im HSP gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann eine Beschreibung angezeigt werden?

Im Anzeigemodus haben Sie eine Übersicht zur Beschreibung. Sie können sich diese als Normdatenansicht (zeigt alle in der Beschreibung verknüpften Normdaten), als TEI-XML (zeigt die Beschreibung im XML-Format) oder als Vorschau (im Workspace des HSP) anzeigen lassen.

Mit dem Button ganz rechts können Sie in den Bearbeitungsmodus wechseln.

Wie funktioniert die Anlage und Bearbeitung einer Beschreibung?

Die Beschreibung setzt sich aus Komponenten zusammen, die sich in einer Baumstruktur befinden. Die Komponenten Identifikation und Kopf werden beim Anlegen einer Beschreibung automatisch generiert und können auch nicht gelöscht werden. Über das Punktemenü können Sie jeweils weitere Komponenten hinzufügen: mit dem Pluszeichen eine Komponente, die der aktuellen auf derselben Ebene folgt, mit dem untergeordneten Pluszeichen eine Komponente, die der aktuellen als Kindelement untergeordnet ist. Sie können jeweils nur diejenigen Komponenten anlegen, die nach den Richtlinien an der entsprechenden Stelle in der Beschreibung vorgesehen sind. Die angelegten Komponenten können über das Menü auch wieder gelöscht werden.

Über die Button-Leiste können Sie sich eine TEI-Ansicht der Beschreibung anzeigen lassen, Sonderzeichen einfügen, die Ansicht ändern, die Beschreibung validieren und speichern sowie den Bearbeitungsmodus verlassen.

Sie können Textbausteine zwischen einzelnen Komponenten oder auch von außerhalb des Editors mittels Copy-Paste einfügen. Innerhalb des Editors können Sie die Formatierung übernehmen (STRG+C / STRG+V) oder nur den Plain Text ohne Formatierung übernehmen (STRG+C / STRG+SHIFT+V). Wenn Sie kopierten Text aus anderen Dokumenten außerhalb des Editors übernehmen, wird dieser immer ohne Formatierung eingefügt.

Grundsätzlich sind in den Freitextfeldern des Editors keine Formatierungen wie kursiv, fett, Kapitälchen u.ä. möglich. Es können nur die angebotenen Sonderzeichen bzw. Unicode-Zeichen verwendet werden.

Für Erläuterungen zu den einzelnen Komponenten und Eingabefeldern klicken Sie auf den Fragezeichen-Button in der jeweiligen Komponente.

Komponenten einer Beschreibung :

Identifikation

  • In der Komponente Identifikation erfassen Sie alle Signaturen oder anderweitigen identifizierenden Angaben zur Handschrift.
  • Hier finden Sie bereits die aktuellen Minimalinformationen zur Handschrift vor. Der Ort, die besitzende Institution, sowie die HSP-ID-Kulturobjekt, sind für Ihre Beschreibung bereits durch das Kulturobjekt festgelegt. Als Signatur ist gleichfalls die führende Signatur der Handschrift aus dem Kulturobjekt eingetragen. Hier können Sie sich aber - so vorhanden - auch für eine der im Kulturobjekt festgehaltenen Alternativen Signaturen der Handschrift entscheiden.
  • Bei Bedarf können Sie die Komponente Identifikation um Angaben zu einer Corpuszugehörigkeit sowie zu Vorbesitzsignaturen erweitern.
    • Unter Corpus erfassen Sie die Zugehörigkeit der Handschrift zu einer oder mehreren fachlichen Gruppen von Handschriften. Dabei kann es sich beispielsweise um ein gemeinsames Skriptorium handeln. Die Angabe eines Corpusnamens ist verpflichtend, dieser kann frei gewählt werden. Er kann um einen Identifikator im Sinne einer laufender Nummer ergänzt werden, wenn ein solcher nicht existiert, kann das Feld leer bleiben.
    • Unter Vorbesitzsignatur erfassen Sie eine oder mehrere Vorbesitzsignaturen der Handschrift. Die Angabe der Signatur ist verpflichtend. Ort und Institution der dazugehörigen vorbesitzenden Einrichtung können - so bekannt - als Normdatenreferenz angelegt werden.
    • Sind diese Angaben nicht zu ermitteln, so können die Felder leer bleiben.
  • Die Komponente Identifikation wird auch als Unterkomponente der materiell selbständigen Teile der Handschrift verwendet: Einband, Fragment, Faszikel und Beigabe. Anders als bei der Identifikation der Gesamthandschrift wird die Komponente dort nur bei Bedarf erfasst.

Kopf

  • In der Komponente Kopf erfassen Sie die Kerninformationen zu Ihrer Handschrift. Diese umfassen im Wesentlichen die Informationen zu Titel und Schlagzeile.
    • Titel: Erfassen Sie den Titel der Handschrift so, wie er im Portal angezeigt werden soll. Nutzen Sie hierfür bitte Groß- und Kleinschreibung sowie den hochgestellten Punkt (aus dem Sonderzeichendialog) als Trennzeichen zwischen Titelbestandteilen.
    • Titel weitere Publikation (Optional): Erfassen Sie bei Bedarf zusätzlich den Titel der Handschrift so, wie er in einer weiteren Publikation (außerhalb der primären Beschreibung im HSP) dargestellt werden soll.
    • Schlagzeile: Erfassen Sie die Informationen der Schlagzeile gemäß den DFG-Richtlinien als Freitext. Die einzelnen Bestandteile der Schlagzeile werden in den weiteren Feldern zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum verknüpft.

Material, Beschreibstoff

Erfassen Sie das Material in Freitext so, wie es im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „Papier“). In Normdaten verknüpfen Sie diese Materialangabe zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum aus der Auswahlliste (Bsp.: „Papier“). Bei mehreren Materialien (Bsp.: Freitext: „Papier und Pergament“) können Sie mehrere Normdaten verknüpfen. Hierzu drücken sie den Button + Normdaten und können dann weitere Normdatenverknüpfungen anlegen (Bsp.: Normdaten: „Papier“; Normdaten: „Pergament“).

Umfang

Erfassen Sie den Umfang in Freitext so, wie er im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „I+187+I* Bl.“). In Blattzahl reduzieren Sie die Umfangsangabe zu Recherchezwecken auf eine für die Recherche nutzbare Zahl ohne den Zusatz „Bl.“ (Bsp.: „187“). Vorsatzblätter werden hierbei nicht berücksichtigt. Bei paginierten Objekten rechnen Sie die Seitenzahl bitte auf Blattangaben um (Bsp.: Freitext: „264 S.“; Blattzahl: „132“). Ungerade Seitenangaben runden Sie bitte nach oben auf (Bsp.: Freitext: „263 S.“; Blattzahl: „132“).

Abmessungen

Erfassen Sie die Abmessungen in Freitext so, wie sie im Portal angezeigt werden sollen (Bsp.: „13,5x10,5“). Die Einheit ist „cm.“. In den Feldern Höhe, Breite und Tiefe teilen Sie die Abmessungen zu Recherchezwecken entsprechend auf (Bsp.: Höhe: „13,5“; Breite: „10,5“). Die Angabe der Tiefe ist optional. Ihre Angaben werden grundsätzlich als die Abmessungen des vorliegenden Objekts behandelt (Option vorliegend ist angehakt). Zusätzlich – etwa für ein beschnittenes Fragment – können Sie eine von Ihnen erschlossene Ursprungsgröße angeben. Hierzu drücken Sie den Button +Abmessungen, erfassen die von Ihnen erschlossenen Werte und haken außerdem die Option erschlossen an.

Format

Wählen Sie das Format anhand der Auswahlliste. Ihre Angabe wird grundsätzlich als das Format des vorliegenden Objekts behandelt (Option vorliegend ist angehakt). Zusätzlich – etwa für ein beschnittenes Fragment – können Sie ein von Ihnen erschlossenes Ursprungsformat angeben. Hierzu drücken Sie den Button +Format, wählen den gewünschten Wert und haken außerdem die Option erschlossen an.

Entstehungsort

Erfassen Sie den Entstehungsort in Freitext so, wie er im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „Bodenseegebiet“). In Normdaten verknüpfen Sie diese Ortsangabe zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum aus der Auswahlliste (Bsp.: „Bodensee-Gebiet“). Unsichere Ortsangaben können im Freitext entsprechend gekennzeichnet werden (Bsp.: „Elsaß (?)“), in den Normdaten wird die Unsicherheit der Zuweisung aber nicht berücksichtigt (Bsp.: „Elsass“). Bei mehreren Ortsangaben (Bsp.: Freitext: „Mittelrhein (?); Hessen (?)“) können Sie mehrere Normdaten verknüpfen. Hierzu drücken sie den Button +Normdaten und können weitere Normdatenverknüpfungen anlegen (Bsp.: Normdaten: „Mittelrhein-Gebiet“; Normdaten: „Hessen“).

Entstehungszeit

Erfassen Sie die Entstehungszeit in Freitext so, wie sie im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „1440-1450“). In frühestens und spätestens tragen Sie zu Recherchezwecken den entsprechenden Anfangs- bzw. Endzeitpunkt ein (Bsp.: frühestens: „1440“; spätestens: „1450“). Umschriebene Zeiträume im Freitext (Bsp.: „Anfang des 14. Jh.“) können Sie in frühestens und spätestens nach Ihrem Verständnis in Zahlenwerte umsetzen (Bsp.: frühestens: „1300“; spätestens: „1315“). Unsichere Zeitangaben können im Freitext entsprechend gekennzeichnet werden (Bsp.: „13. Jh. 1. Viertel (?)“), in frühestens und spätestens wird die Unsicherheit der Zuweisung aber nicht berücksichtigt (Bsp.: frühestens: „1200"; spätestens: „1225“). Bei Zeiträumen haken Sie die Option Datierung erschlossen an, bei datierten Objekten die Option datiert. Bei mehreren Zeitangaben können Sie mehrere Entstehungszeiten erfassen. Hierzu drücken sie den Button +Entstehungszeit und erfassen weitere Angaben.

Grundsprache

Erfassen Sie die Grundsprache der Handschrift in Freitext so, wie sie im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „deutsch“). In Normdaten verknüpfen Sie diese Sprachangabe zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum (Bsp.: „deutsch“). Bei mehreren Sprachangaben (Bsp.: Freitext: „deutsch und lateinisch“) können Sie mehrere Normdaten verknüpfen. Hierzu drücken sie den Button +Normdaten und können weitere Normdatenverknüpfungen anlegen (Bsp.: Normdaten: „deutsch“; Normdaten: „lateinisch“). Erfassen Sie für die Gesamthandschrift bitte nur Grundsprachen wie deutsch, lateinisch, griechisch etc., detaillierte Angaben zu Schreibsprachen an anderer Stelle erfasst.

Form

Wählen Sie die Form des Objekts anhand der Auswahlliste aus.

Status

Wählen Sie den Status des Objekts anhand der Auswahlliste aus.

Buchschmuck

Vermerken Sie über die Option ja oder nein, ob das Objekt Buchschmuck beinhaltet.

Musiknotation

Vermerken Sie über die Option ja oder nein, ob das Objekt Musiknotation beinhaltet.

Äußeres

In Äußeres erfassen Sie die Beschreibung des Äußeren der Handschrift oder eines ihrer Teile (wenn Sie “Äußeres” als Unterkomponente von Einband, Faszikel, Fragment oder Beigabe angelegt haben). Sie können Ihre Beschreibung im Freitextfeld mit Normdaten anreichern sowie semantische Formatierungsmerkmale einbringen. Wenn Sie summarische Informationen zum Buchschmuck eigens kennzeichnen möchten, können Sie eine Unterkomponente Äußeres (Kunst) anlegen

Inhalt

In Inhalt und seinen Unterkomponenten erfassen Sie die Inhaltsbeschreibung aller Texte der Handschrift oder eines ihrer Teile (dann als Unterkomponente von Faszikel, Fragment oder Beigabe). Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Abschnitt und Inhalt (Text) zur Verfügung gestellt.

  • Sie haben die Möglichkeit, die Texte der Handschrift mit je einer Komponente „Inhalt (Text)“ in einem Abschnitt zu erfassen. Wenn Sie Gruppen von Texten zusammenfassen möchten, können Sie für jede Gruppe einen eigenen in Abschnitt mit mehreren Inhalt (Text) Komponenten oder auch Abschnitte als Unterkomponenten eines Abschnitts anlegen, etwa bei Textsammlungen. Die grundsätzliche Empfehlung ist, die Gliederung des Inhalts möglichst flach zu halten.
  • Die Zahl und Abfolge der Komponenten Inhalt (Text), Inhalt (Kunst) und Inhalt (Musik) ist frei

Beigabe

In Beigabe und deren Unterkomponenten erfassen Sie die Beschreibung einer Beigabe. Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Identifikation und Kopf zur Verfügung gestellt. Je nach Bedarf ergänzen Sie weitere Unterkomponenten (Bsp.: Äußeres, Geschichte, Literatur oder Inhalt).

Einband

In Einband erfassen Sie im Freitextfeld die Beschreibung des Einbands. Sie können die Beschreibung mit Normdatenreferenzen verknüpfen. Bei Bedarf können Sie weitere Unterkomponenten zum Einband anlegen.

Faszikel

In Faszikel und seinen Unterkomponenten erfassen Sie bei zusammengesetzten Handschriften die Beschreibung eines Faszikels. Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Identifikation und Kopf zur Verfügung gestellt. Je nach Bedarf ergänzen Sie weitere Unterkomponenten (Bsp.: Äußeres, Geschichte, Literatur oder Inhalt).

Fragment

In Fragment und seinen Unterkomponenten erfassen Sie die Beschreibung eines Fragments. Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Identifikation und Kopf zur Verfügung gestellt. Je nach Bedarf ergänzen Sie weitere Unterkomponenten (Bsp.: Äußeres, Geschichte, Literatur oder Inhalt). Fragmente in situ können entweder als Einbandmakulatur (dann als Unterkomponente von Einband) oder als anderweitige Fragmente (dann nach Inhalt) auftreten und beschrieben werden.

Geschichte

In Geschichte erfassen Sie die Geschichte der Handschrift oder eines ihrer Teile (dann als Unterkomponente von Einband, Faszikel, Fragment oder Beigabe). Hierfür steht Ihnen eine Freitexteingabe zur Verfügung. Zudem können Sie Referenzen zu Normdaten anlegen sowie semantische Formatierungsmerkmale, z.B. für Autor:innen von Primärtexten und Werktitel, einfügen.

Literatur

In Literatur erfassen Sie im Freitextfeld die Literaturangaben zur Handschrift oder zu einem ihrer Teile (dann als Unterkomponente von Einband, Faszikel, Fragment oder Beigabe). Die Literatur soll nach Möglichkeit wie folgt angegeben werden:

  • Monografien werden in abgekürzter Form (Autor:in, Hauptwort des Titels ( Erscheinungsjahr), ggf. relevante Seiten) angeführt. Der Kurztitel wird markiert und mit dem entsprechenden bibliografischen Datensatz in der DNB verknüpft (über Andere Auszeichnung/externer Link). Sollte das Werk in der DNB nicht nachgewiesen sein, kann auch auf einen bibliografischen Datensatz in einem lokalen Verbundkatalog verwiesen werden.
  • Bei Aufsätzen in Sammelbänden soll der Kurztitel des Sammelbandes verlinkt werden, bei Aufsätzen in Zeitschriften der entsprechende Zeitschriftentitel; Autor:in und Titel des betreffenden Aufsatzes bzw. Beitrages sind vollumfänglich anzuführen, wenn kein bibliographischer Datensatz für den Aufsatz in der DNB vorhanden ist.
  • Graue Literatur bzw. weder in der DNB noch in Verbundkatalog auffindbare Literatur soll mit einem vollständigen bibliografischen Zitat angeführt werden: Vorname Nachname, Titel. Untertitel, Ort Jahr, S. bzw. Vorname Nachname, Titel. Untertitel, in: Vorname Nachname / Vorname Nachname (Hrsg.), Titel. Untertitel, Ort Jahr, S. …, hier S. … bzw. Vorname Nachname, Titel. Untertitel, in: Titel der Zeitschrift Jahrgang (Jahr), S. …, hier S.
  • Liegt ein Digitalisat einer Publikation vor, kann auch darauf verlinkt werden. Auch Datenbanken sind direkt zu verlinken.

Verwenden Sie bei Literaturangaben keine semantischen Formatierungen. Diese sind nur für Autor:innen und Werktitel von Primärtexten vorgesehen.

Sonstiges

In Sonstiges können Sie interne Notizen ablegen. Diese Komponente wird in der Webpräsentation nicht angezeigt.

Abschnitt

In einem Abschnitt haben Sie die Möglichkeit, die Texte der Handschrift mit je einer Komponente „Inhalt (Text)“ zu erfassen. Wenn Sie Gruppen von Texten zusammenfassen möchten, können Sie für jede Gruppe einen eigenen Abschnitt mit mehreren Inhalt (Text)-Komponenten oder auch Abschnitte als Unterkomponenten eines Abschnitts anlegen, etwa bei Textsammlungen. Die grundsätzliche Empfehlung ist, die Gliederung des Inhalts möglichst flach zu halten.
Die Zahl und Abfolge der Komponenten Inhalt (Text), Inhalt (Kunst) und Inhalt (Musik) innerhalb eines Abschnitts ist frei.

Inhalt (Text)

In Inhalt (Text) erfassen Sie im Freitextfeld die Inhaltsbeschreibung eines Textes. Sie können zudem Referenzen zu Normdaten anlegen sowie semantische Formatierungen vornehmen, z.B. „Autor des Primärtextes“ oder „Werktitel“. Für die Beschreibung weiterer in der Handschrift enthaltener Texte fügen Sie weitere Komponenten Inhalt (Text) ein.

Inhalt (Kunst)

Wenn Sie eine ausführliche inhaltliche (ikonografische) Beschreibung des Buchschmucks anlegen möchten (z.B. bei kunsthistorischen Katalogisaten), haben Sie die Möglichkeit, eine Komponente Inhalt (Kunst) anzulegen. Bei mehreren Buchschmuckelementen können Sie weitere Komponenten Inhalt (Kunst) einfügen.

Inhalt (Musik)

Wenn Sie eine ausführliche inhaltliche Beschreibung eines Musikstücks vornehmen möchten, die den Rahmen der Komponente „Äußeres“ sprengt, können Sie eine Komponente Inhalt (Musik) anlegen. Für weitere Musikstücke können Sie weitere Komponenten Inhalt (Musik) einfügen.

Registereinträge

Die Registereinträge enthalten Altdaten aus Manuscripta Mediaevalia, die noch keine Auszeichnung mit Normdaten haben. Diese Komponente kann durch Sie als Erschließer:in weder angelegt, bearbeitet noch gelöscht werden.

Äußeres (Kunst)

Alternativ zur zusammenfassenden Beschreibung der Buchschmuckelemente in der Komponente „Äußeres“ können Sie eine Unterkomponente Äußeres (Kunst) anlegen und die einzelnen Buchschmuckelemente in der Handschrift ausführlich beschreiben. Dies bietet sich insbesondere für kunsthistorische Katalogisate an.