Handbuch zum Nachweis und Erfassung des Handschriftenportals

Inhaltsverzeichnis

Was ist in “Meine Übersicht” zu finden?

In “Meine Übersicht” finden Sie einen schnellen Überblick über Ihre Beschreibungen und Annotationen im Portal. Aufgeklappt sehen Sie eine Liste Ihrer Beschreibungen. Im Akkordeonmenü darunter können Sie Ihre zuletzt publizierten Beschreibungen sowie Ihre im Review befindlichen bzw. zur Überarbeitung vorgesehenen Beschreibungen sehen. Zudem können Sie unter "Alle Beschreibungen" die aktuellsten und zuletzt publizierten Beschreibungen im Portal und aktuelle Annotationen sehen.

Wenn Sie nach bestimmten Kulturobjekten (Handschriften) oder Beschreibungen suchen oder filtern möchten, können Sie dies über das Seitenmenü links tun. Erklärungen zu den Suchfunktionalitäten finden Sie auf der Seite „Suche“. Bei den Filterlisten wählen Sie zunächst im Aufklappmenü, wonach Sie filtern möchten. Weitere Erklärungen finden Sie auf der jeweiligen Filterlisten-Seite.

Wie funktioniert die Suche im Nachweis?

Die Suche im Nachweis des HSP unterscheidet sich grundsätzlich von der Suche in der Präsentation, da sie primär auf die Metadaten der Beschreibungen fokussiert.

So können Sie in der Leiste auf der linken Seite die Suchergebnisse einschränken, z.B. nach Dokumenttyp (Kulturobjekte oder Beschreibungen); nach Verwaltungstyp (externe oder interne Beschreibungen - nur interne können im Editor bearbeitet werden); nach besitzenden Einrichtungen; nach Bearbeiter:innen.

Im Gegensatz zur Präsentation werden hier Kulturobjekte und zugehörige Beschreibungen als einzelne Treffer angezeigt, in der linken Spalte wird der Dokumenttyp durch das Kürzel KOD bzw. BS angegeben. Das Suchfeld ermöglicht eine Volltextsuche über alle Dokumente. Mehrere Suchbegriffe werden als UND-Verknüpfung interpretiert. Für eine exakte Suche müssen die gesuchten Begriffe in Anführungszeichen gesetzt werden.

Wie kann nach Kulturobjekten gefiltert werden?

In der Filterliste „Kulturobjekte“ können die im Portal verzeichneten Kulturobjekte nach Signatur, besitzender Einrichtung, Ort und verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Beschreibungen gefiltert werden?

In der Filterliste „Beschreibungen“ können die im Portal enthaltenen Handschriftenbeschreibungen nach Signatur, besitzender Einrichtung, Ort, Beschreibungsautor:in, HSP-ID, Änderungsdatum und Bearbeiter:innen gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann nach Orten gefiltert werden?

In der Filterliste „Orte“ können die im Portal enthaltenen Orts-Normdaten nach Ortsname (Ansetzungsform), alternativen Ortsnamen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden und das Spaltenlayout zurücksetzen.

Wie kann nach Körperschaften gefiltert werden?

In der Filterliste „Körperschaften“ können die im Portal enthaltenen Körperschafts-Normdaten nach Körperschaftsname (Ansetzungsform), alternativen Namen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden und das Spaltenlayout zurücksetzen.

Wie kann nach Personen gefiltert werden?

In der Filterliste „Personen“ können die im Portal enthaltenen Personen-Normdaten nach Personenname (Ansetzungsform), alternativen Namen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden und das Spaltenlayout zurücksetzen.

Wie kann nach Sprachen gefiltert werden?

In der Filterliste „Sprachen“ können die im Portal enthaltenen Sprachen-Normdaten zur Grundsprache der Kulturobjekte nach Sprachenname (Ansetzungsform), alternativen Namen sowie verschiedenen IDs gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden und das Spaltenlayout zurücksetzen.

Wie kann nach Initien gefiltert werden?

In der Filterliste "Initien" können die im Portal enthaltenen Initien-Normdaten nach HSP-ID, Initientext und Sprache gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden und das Spaltenlayout zurücksetzen.

Wie kann nach Katalogen gefiltert werden?

In der Filterliste „Kataloge“ können die ins Portal eingespielten Kataloge nach Titel, Autor:innen, Publikationsjahr, Verlag, Lizenz und Datum der letzten Änderung der Daten im HSP gefiltert werden.

Die Anordnung der Kategorien kann per drag&drop verändert werden. Mit den Pfeilen neben den jeweiligen Kategorien kann ausgewählt werden, welche Kategorie als Grundlage für die Anordnung der Treffer dient.

Mit den Buttons oben rechts können Sie Spalten ein- und ausblenden, das Spaltenlayout zurücksetzen und die Daten als Exceltabelle herunterladen.

Wie kann eine Beschreibung angezeigt werden?

Im Anzeigemodus haben Sie eine Übersicht zur ausgewählten Beschreibung. Sie können sich diese als Textansicht, als Normdatenansicht (zeigt alle in der Beschreibung verknüpften Normdaten), als TEI-XML-Ansicht (zeigt die Beschreibung im XML-Format) oder als Vorschau (wie sie im Workspace des HSP/in der Präsentation aussehen wird) anzeigen lassen.

Mit dem Button ganz rechts können Sie in den Bearbeitungsmodus wechseln.

Wie funktioniert die Anlage und Bearbeitung einer Beschreibung?

Die Beschreibung setzt sich aus Komponenten zusammen, die sich in einer Baumstruktur befinden. Die Komponenten Identifikation und Kopf werden beim Anlegen einer Beschreibung automatisch generiert und können auch nicht gelöscht werden. Über das Punktemenü können Sie jeweils weitere Komponenten hinzufügen: mit dem Pluszeichen eine Komponente, die der aktuellen auf derselben Ebene folgt, mit dem untergeordneten Pluszeichen eine Komponente, die der aktuellen als Kindelement untergeordnet ist. Sie können jeweils nur diejenigen Komponententypen anlegen, die nach den DFG-Handschriftenerschließungs-Richtlinien an der entsprechenden Stelle in der Beschreibung vorgesehen sind. Die angelegten Komponenten können über das Menü auch wieder gelöscht werden.

Über die Button-Leiste können Sie sich eine TEI-Ansicht der Beschreibung anzeigen lassen, Sonderzeichen einfügen, die Ansicht ändern (Komponenten zusammenklappen, Vollbildmodus), die Beschreibung validieren, neu laden und speichern sowie den Bearbeitungsmodus verlassen.

Sie können Textbausteine zwischen einzelnen Komponenten oder auch von außerhalb des Editors mittels Copy-Paste einfügen. Innerhalb des Editors können Sie entweder die Formatierung mit übernehmen (STRG+C / STRG+V) oder nur den Plain Text ohne Formatierung einfügen (STRG+C / STRG+SHIFT+V). Wenn Sie kopierten Text aus anderen Dokumenten außerhalb des Editors übernehmen, wird dieser immer ohne Formatierung eingefügt.

Grundsätzlich sind in den Freitextfeldern des Editors keine optischen Formatierungen wie Kursiv- oder Fettsetzung, Kapitälchen u.ä. möglich. Es können nur die angebotenen Sonderzeichen bzw. Unicode-Zeichen verwendet werden.

Für Erläuterungen zu den einzelnen Komponenten und Eingabefeldern klicken Sie auf den Fragezeichen-Button in der jeweiligen Komponente.

Komponenten einer Beschreibung:

Identifikation

  • In der Komponente Identifikation erfassen Sie alle Signaturen oder anderweitigen identifizierenden Angaben zur Handschrift.
  • Hier finden Sie bereits die aktuellen Minimalinformationen zur Handschrift vor. Der Ort, die besitzende Institution, sowie die HSP-ID-Kulturobjekt sind für Ihre Beschreibung bereits durch das Kulturobjekt festgelegt. Als Signatur ist gleichfalls die führende Signatur der Handschrift aus dem Kulturobjekt eingetragen. Hier können Sie sich aber - so vorhanden - über das Aufklapp-Menü auch für eine der im Kulturobjekt festgehaltenen Alternativen Signaturen der Handschrift entscheiden.
  • Die Komponente Identifikation wird auch als Unterkomponente der materiell selbständigen Teile der Handschrift verwendet: Einband, Fragment, Faszikel und Beigabe. Anders als bei der Identifikation der Gesamthandschrift wird die Komponente dort nur bei Bedarf erfasst.

Kopf

  • In der Komponente Kopf erfassen Sie die Kerninformationen zu Ihrer Handschrift. Diese umfassen im Wesentlichen die Informationen zu Titel und Schlagzeile.
  • Titel: Erfassen Sie den Titel der Handschrift so, wie er im Portal angezeigt werden soll. Nutzen Sie hierfür bitte Groß- und Kleinschreibung sowie den hochgestellten Punkt (aus dem Sonderzeichendialog) als Trennzeichen zwischen Titelbestandteilen.
  • Titel weitere Publikation (optional): Erfassen Sie bei Bedarf zusätzlich den Titel der Handschrift so, wie er in einer weiteren Publikation (außerhalb der primären Beschreibung im HSP) dargestellt werden soll.
  • Schlagzeile: Erfassen Sie die Informationen der Schlagzeile gemäß den DFG-Richtlinien als Freitext. Die einzelnen Bestandteile der Schlagzeile werden in den weiteren Feldern zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum verknüpft.

Beschreibstoff

Erfassen Sie den Beschreibstoff im Freitextfeld so, wie er im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „Papier“). Im Normdatenfeld verknüpfen Sie diese Angabe zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum aus der Auswahlliste (Bsp.: „Papier“). Bei mehreren Materialien (Bsp.: Freitext: „Papier und Pergament“) können Sie mehrere Normdaten verknüpfen. Hierzu verwenden Sie den Button +Normdaten und können dann weitere Normdatenverknüpfungen anlegen (Bsp.: Normdaten: „Papier“; Normdaten: „Pergament“).

Umfang

Erfassen Sie den Umfang im Freitextfeld so, wie er im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „I+187+I* Bl.“). Im Feld Blattzahl reduzieren Sie die Umfangsangabe zu Recherchezwecken auf eine Zahl (Bsp.: „187“). Vorsatzblätter werden hierbei nicht berücksichtigt. Bei paginierten Objekten rechnen Sie die Seitenzahl bitte auf Blattangaben um (Bsp.: Freitext: „264 S.“; Blattzahl: „132“). Ungerade Seitenangaben runden Sie bitte nach oben auf (Bsp.: Freitext: „263 S.“; Blattzahl: „132“).

Abmessungen

Erfassen Sie die Abmessungen im Freitextfeld so, wie sie im Portal angezeigt werden sollen (Bsp.: „13,5 x 10,5“). Die Einheit ist „cm“. In den Feldern Höhe, Breite und Tiefe teilen Sie die Abmessungen zu Recherchezwecken entsprechend auf (Bsp.: Höhe: „13,5“; Breite: „10,5“). Die Angabe der Tiefe ist optional. Ihre Angaben werden grundsätzlich als die Abmessungen des vorliegenden Objekts behandelt (Option vorliegend ist angehakt). Zusätzlich – etwa für ein beschnittenes Fragment – können Sie eine von Ihnen erschlossene Ursprungsgröße angeben. Hierzu drücken Sie den Button +Abmessungen, erfassen die von Ihnen erschlossenen Werte und haken außerdem die Option erschlossen an.

Format

Wählen Sie das Format der Handschrift anhand der Auswahlliste. Ihre Angabe wird grundsätzlich als das Format des vorliegenden Objekts behandelt (Option "vorliegend" ist angehakt). Sie können über den Button +Format auch eine weitere Formatangabe hinzufügen, etwa wenn Sie z.B. "Folio (Größe)" mit "Querformat" verbinden möchten. Haken Sie hierfür auch die Option "vorliegend" an.

Zusätzlich – etwa für ein beschnittenes Fragment – können Sie ein von Ihnen erschlossenes Ursprungsformat angeben. Hierzu drücken Sie den Button +Format, wählen den gewünschten Wert und haken außerdem die Option "erschlossen" an.

Entstehungsort

Erfassen Sie den Entstehungsort im Freitextfeld so, wie er im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „Bodenseegebiet“). Im Normdatenfeld verknüpfen Sie diese Ortsangabe zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum aus der Auswahlliste (Bsp.: „Bodensee-Gebiet“). Unsichere Ortsangaben können im Freitext entsprechend gekennzeichnet werden (Bsp.: „Elsass (?)“), in den Normdaten wird die Unsicherheit der Zuweisung aber nicht berücksichtigt (Bsp.: „Elsass“). Bei mehreren Ortsangaben (Bsp.: Freitext: „Mittelrhein (?); Hessen (?)“) können Sie mehrere Normdaten verknüpfen. Hierzu geben Sie die weiteren Ortsangaben in das Normdaten-Suchfeld ein und wählen sie aus der Liste aus.

Entstehungszeit

Erfassen Sie die Entstehungszeit im Freitextfeld so, wie sie im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „1320er Jahre“). In "frühestens" und "spätestens" tragen Sie zu Recherchezwecken den entsprechenden Anfangs- bzw. Endzeitpunkt ein (Bsp.: frühestens: „1320“; spätestens: „1329“). Verbal umschriebene Zeiträume im Freitextfeld (Bsp.: „Anfang des 14. Jh.“) können Sie in "frühestens" und "spätestens" in Zahlenwerte umsetzen (Bsp.: frühestens: „1300“; spätestens: „1315“). Unsichere Zeitangaben können im Freitext entsprechend gekennzeichnet werden (Bsp.: „13. Jh., 1. Viertel (?)“), in "frühestens" und "spätestens" wird die Unsicherheit der Zuweisung aber nicht berücksichtigt (Bsp.: frühestens: „1200"; spätestens: „1225“). Bei erschlossenen Entstehungszeiträumen haken Sie die Option "Datierung erschlossen" an, bei datierten Objekten die Option "datiert". Sie können mehrere Entstehungszeiten erfassen, z.B. bei zusammengesetzten Handschriften. Hierzu drücken Sie den Button +Entstehungszeit und erfassen weitere Angaben.

Grundsprache

Erfassen Sie die Grundsprache der Handschrift im Freitextfeld so, wie sie im Portal angezeigt werden soll (Bsp.: „deutsch“). Im Normdatenfeld verknüpfen Sie diese Sprachangabe zu Recherchezwecken mit einem passenden Normdatum aus der Auswahlliste (Bsp.: „deutsch“). Bei mehreren Sprachangaben (Bsp.: Freitext: „deutsch und lateinisch“) können Sie mehrere Normdaten verknüpfen. Hierzu klappen Sie die Auswahlliste wieder auf und wählen weitere Sprachen an. An dieser Stelle werden nur die Grundsprachen der Handschrift erfasst. Angaben zu Schreibsprachen werden an anderer Stelle erfasst.

Form

Wählen Sie die Form des Objekts anhand der Normdaten-Auswahlliste aus. Wenn Sie in der Auswahlliste auf das rote Kästchen mit der Notation des Normdatums (z.B. "FORM-X963") klicken, gelangen Sie auf die Normdatenübersichtsseite mit Definitionen zu den Begriffen. Bei der Form-Angabe ist keine Mehrfachauswahl möglich.

Status

Wählen Sie den Status des Objekts anhand der Auswahlliste aus. Hier ist keine Mehrfachauswahl möglich.

Buchschmuck

Vermerken Sie über die Option ja oder nein, ob das Objekt Buchschmuck enthält.

Musiknotation

Vermerken Sie über die Option ja oder nein, ob das Objekt Musiknotation enthält.

Äußeres

In der Komponente Äußeres erfassen Sie die Beschreibung des Äußeren der Handschrift oder eines ihrer Teile (wenn Sie “Äußeres” als Unterkomponente von Einband, Faszikel, Fragment oder Beigabe angelegt haben). Die Binnenstrukturierung dieser Komponente soll den DFG-Richtlinien Handschriftenerschließung folgen:

  • Angaben zu Foliierung/Paginierung der Hs.
  • Angaben zum Erhaltungszustand der Hs.
  • ggf. Angaben zur Zusammensetzung der Hs. (bei zusammengesetzten Hss.)
  • Angaben zur Lagenstruktur
  • Angaben zum Beschreibstoff
  • ggf. Angaben zu den Wasserzeichen
  • Angaben zur Seiteneinrichtung / dem Layout
  • Angaben zur Schrift
  • ggf. Angaben zur Schreibsprache (bei volkssprachigen Hss. oder Hss.-teilen)
  • ggf. Angaben zur Musiknotation
  • ggf. Angaben zur Ausstattung mit Buchschmuckelementen
    Sie können Ihre Beschreibung im Freitextfeld mit Normdaten anreichern sowie semantische Formatierungsmerkmale einbringen. Dafür markieren Sie den zu verknüpfenden bzw. zu formatierenden Text und wählen im Button-Menü die gewünschte Aktion aus.
  • Über "Normdaten verknüpfen" gelangen Sie in den Normdaten-Dialog, in dem Sie zunächst den Normdaten-Typ auswählen. Je nach Auswahl öffnet sich ein Dialog zur Suche nach Normdaten in der GND, ein Dialog zum Durchsuchen des jeweiligen Themenbereichs im handschriftenkundlichen Fachvokabular des Portals oder ein Dialog zur Suche nach Initien. Wenn Sie die gewünschten Normdaten verknüpft haben, erscheint der verknüpfte Beschreibungstext farblich hinterlegt. Durch Klicken auf den farblich hinterlegten Text gelangen Sie wiederum in den Verknüpfungsdialog, wenn Sie beispielsweise eine Verknüpfung löschen oder bearbeiten möchten.
  • Über "Semantisch auszeichnen" gelangen Sie in einen Dialog, der die semantische Auszeichnung des markierten Textabschnitts als Autorname, Werktitel, Incipit, Explicit oder anderes Zitat aus der Handschrift erlaubt. Der so ausgezeichnete Text erscheint in der Folge in Kapitälchen oder Kursivsatz. Bitte beachten Sie, dass die semantische Formatierung nur für Autornamen und Werktitel von in den Handschriften enthaltenen Texten verwendet wird, nicht aber für die Autor:innen und Titel zitierter Forschungsliteratur.
  • Über "Weitere Auszeichnung" können Sie den markierten Textabschnitt mit Literaturangaben aus der abgekürzten Liste des Portals oder mit beliebigen externen Links verknüpfen. Über "Literatur" gelangen Sie in einen Dialog, in dem Sie Standardwerke verknüpfen können, die im Portal feste Abkürzungen haben. "Externe Links" können Sie verwenden, um den markierten Textabschnitt mit einer beliebigen Webadresse zu verknüpfen; ein häufiger Anwendungsfall ist dabei die Verknüpfung von Literaturangaben, die Sie als Kurzangabe machen (Autor:in, Titelstichwort, Jahr), mit einem Eintrag in der DNB oder in anderen Bibliothekskatalogen zu verknüpfen. Unter "Weitere Auszeichnung" finden Sie außerdem die Möglichkeit, markierte Zeichen hochzustellen, um beispielsweise die Blattzahlen in einer Lagenformel wiederzugeben. Alternativ können Sie dies auch über Sonderzeichen > Zahlen > hochgestellte Zahlen tun.
  • Wenn Sie summarische Informationen zum Buchschmuck eigens kennzeichnen möchten, können Sie eine über das Punktmenü in der linken Seitenleiste bei "Äußeres" eine Unterkomponente "Äußeres (Kunst)" anlegen.

Einband

In der Komponente Einband erfassen Sie im Freitextfeld die Beschreibung des Einbands. Sie können die Beschreibung mit Normdatenreferenzen verknüpfen (s. dazu den Hilfetext bei "Äußeres"). Bei Bedarf können Sie weitere Unterkomponenten zum Einband anlegen, um z.B. Einbandfragmente zu beschreiben.

Geschichte

In Geschichte erfassen Sie die Geschichte der Handschrift oder eines ihrer Teile (dann als Unterkomponente von Einband, Faszikel, Fragment oder Beigabe). Hierfür steht Ihnen eine Freitexteingabe zur Verfügung. Zudem können Sie Referenzen zu Normdaten anlegen sowie semantische Formatierungsmerkmale, z.B. für Autor:innen von Primärtexten und Werktitel, einfügen (zur Normdatenverknüpfung s. den Hilfetext bei "Äußeres").

Literatur

In Literatur erfassen Sie im Freitextfeld die Literaturangaben zur Handschrift oder zu einem ihrer Teile (dann als Unterkomponente von Einband, Faszikel, Fragment oder Beigabe). Die Literatur soll nach Möglichkeit wie folgt angegeben werden:

  • Monografien werden in abgekürzter Form (Autor:in, Hauptwort des Titels (Erscheinungsjahr), ggf. relevante Seiten) angeführt. Der Kurztitel wird markiert und über den Verknüpfungsdialog "Weitere Auszeichnung/Externer Link" mit dem entsprechenden bibliographischen Datensatz in der DNB verknüpft. Sollte das Werk in der DNB nicht nachgewiesen sein, kann auch auf einen bibliographischen Datensatz in einem lokalen Verbundkatalog verwiesen werden.
  • Bei Aufsätzen in Sammelbänden soll der Kurztitel des Sammelbandes verlinkt werden, bei Aufsätzen in Zeitschriften der entsprechende Zeitschriftentitel; Autor:in und Titel des betreffenden Aufsatzes bzw. Beitrages sind vollumfänglich anzuführen, wenn kein bibliographischer Datensatz für den Aufsatz in der DNB vorhanden ist.
  • Graue Literatur bzw. weder in der DNB noch im Verbundkatalog auffindbare Literatur soll mit einem vollständigen bibliographischen Zitat angeführt werden: Vorname Nachname, Titel. Untertitel, Ort Jahr, S. bzw. Vorname Nachname, Titel. Untertitel, in: Vorname Nachname / Vorname Nachname (Hg.), Titel. Untertitel, Ort Jahr, S. …, hier S. … bzw. Vorname Nachname, Titel. Untertitel, in: Titel der Zeitschrift Jahrgang (Jahr), S. …, hier S.
  • Liegt eine permanent adressierbare elektronische Version bzw. ein Digitalisat einer Publikation vor, kann auch darauf verlinkt werden. Auch Datenbanken sind direkt zu verlinken.

Verwenden Sie bei der Angabe von Forschungsliteratur keine semantischen Formatierungen. Diese sind nur für Autor:innen und Werktitel von in den Handschriften überlieferten Primärtexten vorgesehen.

Inhalt

In der Komponente Inhalt und ihren Unterkomponenten erfassen Sie die Inhaltsbeschreibung aller Texte der Handschrift oder eines ihrer Teile (dann als Unterkomponente von Faszikel, Fragment oder Beigabe). Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Abschnitt und Inhalt (Text) zur Verfügung gestellt.

Abschnitt

Sie haben die Möglichkeit, die Texte der Handschrift mit je einer Komponente „Inhalt (Text)“ in einem Abschnitt zu erfassen. Wenn Sie Gruppen von Texten zusammenfassen möchten - etwa bei Textsammlungen -, können Sie für jede Gruppe einen eigenen Abschnitt mit mehreren "Inhalt (Text)"-Unterkomponenten oder auch Abschnitte als Unterkomponenten eines Abschnitts anlegen. Die grundsätzliche Empfehlung ist jedoch, die Gliederung des Inhalts möglichst flach zu halten.

Als Unterkomponenten eines Abschnitts können Sie neben "Inhalt (Text)" auch die Komponenten "Äußeres (Kunst)", "Inhalt (Kunst)" und "Inhalt (Musik)" anlegen, um Buchschmuck und Musiknotation detailliert zu beschreiben. Die Komponenten "Inhalt (Text)", "Inhalt (Kunst)" und "Inhalt (Musik)" können über das Punkt-Menü beliebig oft dupliziert werden.

Inhalt (Text)

In "Inhalt (Text)" erfassen Sie im Freitextfeld die Inhaltsbeschreibung eines Textes. Sie können zudem Referenzen zu Normdaten anlegen sowie Autor:innen von Primärtexten und Werktitel semantisch auszeichnen. Für die Beschreibung weiterer in der Handschrift enthaltener Texte fügen Sie weitere Komponenten Inhalt (Text) ein.

Inhalt (Kunst)

Wenn Sie eine ausführliche inhaltliche (ikonografische) Beschreibung des Buchschmucks anlegen möchten (z.B. bei kunsthistorischen Katalogisaten), haben Sie die Möglichkeit, eine Komponente "Inhalt (Kunst)" anzulegen. Bei mehreren Buchschmuckelementen können Sie weitere Komponenten "Inhalt (Kunst)" einfügen.

Inhalt (Musik)

Wenn Sie eine ausführliche inhaltliche Beschreibung eines Musikstücks vornehmen möchten, die den Rahmen der Komponente „Äußeres“ sprengt, können Sie eine Komponente "Inhalt (Musik)" anlegen. Für weitere Musikstücke können Sie weitere Komponenten "Inhalt (Musik)" einfügen.

Äußeres (Kunst)

Alternativ zur zusammenfassenden Beschreibung der Buchschmuckelemente in der Komponente „Äußeres“ können Sie auch eine Unterkomponente "Äußeres (Kunst)" anlegen und die einzelnen Buchschmuckelemente in der Handschrift ausführlich beschreiben. Dies bietet sich insbesondere für kunsthistorische Katalogisate an.

Faszikel

In der Komponente "Faszikel" und ihren Unterkomponenten erfassen Sie bei zusammengesetzten Handschriften die Beschreibung der ursprünglich selbständigen Handschriftenteile. Die Komponente enthält automatisch die Unterkomponenten Identifikation und Kopf. Je nach Bedarf ergänzen Sie weitere Unterkomponenten wie Äußeres, Geschichte, Literatur und Inhalt.

Fragment

In der Komponente "Fragment" und ihren Unterkomponenten erfassen Sie die Beschreibung eines Fragments. Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Identifikation und Kopf zur Verfügung gestellt. Je nach Bedarf ergänzen Sie weitere Unterkomponenten (Bsp.: Äußeres, Geschichte, Literatur oder Inhalt). Fragmente in situ können entweder als Unterkomponenten von "Einband" (bei Einbandmakulatur) oder am Ende der Beschreibung, nach der Komponente "Inhalt", angelegt und beschrieben werden.

Beigabe

In der Komponente "Beigabe" und ihren Unterkomponenten erfassen Sie die Beschreibung einer Beigabe. Hierfür werden Ihnen automatisch die Unterkomponenten Identifikation und Kopf zur Verfügung gestellt. Je nach Bedarf ergänzen Sie weitere Unterkomponenten (Bsp.: Äußeres, Geschichte, Literatur oder Inhalt).

Sonstiges

In der Komponente "Sonstiges" können Sie interne Notizen ablegen. Diese Komponente wird in der Webpräsentation nicht angezeigt.

Registereinträge (Altdaten)

Diese Komponente kann durch Sie als Erschließer:in weder angelegt, bearbeitet noch gelöscht werden. Sie erscheint nur bei Altdaten aus Manuscripta Mediaevalia und enthält Registereinträge, die noch keine Auszeichnung mit Normdaten haben.

Schulungsunterlagen

Einführung in den Nachweis und in die Erfassung

Abgekürzte Literatur

Literaturliste